Nubbelrede Karneval 2004
[ Weißer Text gelesen von Tommy, grauer Text gelesen von Günther ]

Ahl widder wiederholt es sich wie jedes Jahr, aber dieses Mal ganz ganz anders, von der praktizierten Reformwut unserer Regierung völlig ergriffen und niedergeschmettert, quasi auf dem Boden liegend dem Lichte empor blickend bzw. dieses am Ende irgendeines, egal welches, Tunnels erblickenden Lichtes, auf neudeutsch oder altenglisch "it returns again and again", unser Zusammentreffen aus den sich alljährlich ahl widder wiederholenden grounds. Alles, aber auch wirklich alles war bereits da, hammer schon gehabt, kennen wir, wissen wir, sinn mer leid und könnens ehrlich nicht mehr hörn, return, return return: Und hier nun also doch der reformierte und mehrfach nachgebesserte und abermals reformierte Beginn der Nubbelrede 2004 nach Fischer 758 unter Berücksichtigung und im Anschluß von und an, wie auch immer, Häcke 329.

Also, dann mal los,

Ähm, Handys aus!

Liebe Reformer und Reformerinnen,
Liebe Amerikaner und Antiamerikanerinnen,
Liebe Antiamerikaner und Amerikanerinnen,
Liebe den gerade Erwähnten Verbündete und Verbündetinnen,
Liebe Anwesende und Anwesendinnen,
Liebes alte Europa und, na gut, neues Europa
und bevor wir jetzt alle Sonstigen sonst hier noch persönlich Erschienenen und Erschieneninnen, Hallo Gerd, schön, wirklich schön, eigentlich schon fast zu schön um wahr zu sein, dass auch Du da bist und überhaupt, wie war es denn eigentlich auf Kuba; doch dazu kommen wir später: Tätääää!
Und auch Ihr, die Vergessenen und Vergesseninnen bzw.
Liebe Narren und Närrinnen,
Liebe Gäste,

getreu unseren Pflichten möchten wir Euch nochmals aufs herzlichste, wie es sich eben einfach gehört, quasi höchstoffiziell alle nacheinander per Handschlag und uns gegenseitig der Etikette entsprechend, Karl Knigge lässt auch bitte schön grüßen, per Handschlag und um sich im Verlauf des Abends vielleicht ein wenig näher zu kommen oder einfach nur näher kennen zu lernen oder was auch immer Ihr wollt, zu diesem zum zwölften Mal stattfindenden Nubbel-Verbrennungs-Event hier beim Pentagons-Jorge begrüßen. Aber äh Do, Ahnpacke is nich!

Jorge, wir wären dann soweit, zwei Bier bitte, danke!

Wie bereits erwähnt, falls sich einer der Anwesenden und Anwesendinnen doch noch an das eine oder andere in den letzten fünf Minuten dargelegte doch noch, wenigstens ein bisserl erinnern kann, wiederholten sich die geschichtlichen Ereignisse wieder und wieder auch in dem vergangenen nubbelistischen Jahr, wie z. B., zum Beispiel, return, return, return of Bush inclusive of the return of the Gulf-Krieg. Fehlt noch was? Ach ja, return.

Pünktlich, quasi in den Iden des März, kurz nachdem wir letztmalig auseinander gegangen sind, zumindest die meisten von uns hier oder auch nicht, beglückte uns Nubbel Doppel-U und seine Verbündeten Nubbel Tünn, Nubbel Aznar und Nubbel Krasznewski, einer Nubbel-Einheit von Down-Under und weiterer Nubbel aus dem Neuen Europa mit dem Überfall bzw. dem Blitzkrieg auf den Schurkenstaat Irak, mit dessen Herrscher Nubbel ich habe wirklich keine Massenvernichtungswaffen, ganz ganz ehrlich nicht und wenn doch, werdet ihr die eh nicht finden Erdloch-Saddam. Im Zusammenhang mit den Iden das März wird jedem von uns sofort bewusst, das hatten wir doch schon mal, das retuniert doch ahl widder. War es nicht auch damals in den Iden des März des Jahres 44 vor Christi Geburt, wann auch immer der geboren ist, dass ein gewisser Gaius Juppes C. , Chef des größten Schurkenstaates seiner Zeit, meuschelmörderisch von seinen ehemals Verbündeten ganz miesfies und auch noch hinterrücks nach Austausch der damals üblichen Begrüßungsformel "tu quoque filii, Bruti" ermordet und beseitigt wurde. Tja, so war das halt damals und viel hat sich seit dem wohl nicht geändert.

Noch irgendwelche Fragen?

Der Blitzkrieg gegen den Irak verlief returnmäßig ebenso wie der Polenfeldzug anno 1939, wer jetzt da nun besser abgeschnitten hat, da der Polenfeldzug nur 14 Tage in Anspruch nahm, liegt immer noch zur Entscheidung in Gottes stellvertretender Hand auf Erden, dem Papst, quasi ohne Widerstand.
Nach den üblichen Kolateralschäden in der Zivilbevölkerung mit zigtausend Toten, dem knapp Dutzend amerikanischer Toten und dem anderen Dutzend friendly-fire-Toten ging dieser Blitzkrieg in ein Familienduell "Die Bushs" gegen "Die Husseins" getreu Werner Schulze Erdel über.

In der Kategorie "Plötzlicher Todesfall" liegt Nubbel Doppel-U dank der Söhne Udai und Kusai trotz Auswärtsspiels 0:2 gegen Nubbel Erdmännchen Saddam hinten.
Aber in der Kategorie "Festnahmen von Familienangehörigen oder sich selbst" führt Nubbel Doppel-U dank seiner drogen- und alkoholfrönenden Töchter Babara Bourbon und Jenna Maria-Juana fast Uneinholbar mit 5:1.
Tja, als König der Welt genießt man halt den Vorteil, nur Heimspiele auszutragen.

Was war eigentlich noch mal der Grund für diesen, von dem größten Teil der Bevölkerung der meisten verbündeten Staaten abgelehnten, grundlosen Krieges?
Die laut UN-Resolution 1414 nach monatelangem Suchen immer noch nicht gefundenen Massenvernichtungswaffen und obwohl die UN auch nach mehr Zeit und Waffeninspektoren gebeten hat, fühlten sich die 82% der Amerikaner und nur die Regierungen der Verbündeten trotzdem durch die im Irak immer noch nicht auffindbaren Massenvernichtungswaffen dermaßen bedroht, dass ein sofortiger Blitzkrieg unausweichlich war.
Verwunderlich erscheint, dass bis heute außer 23 Millionen irakischer Furzkanonen keine weiteren ABC-Waffen gefunden wurden. Davon gibt es in Deutschland allein 81 Millionen.

Vergnüglich auch die seit circa 2004 Jahren erfolgreich zur Not per Inquisition durchgeführte opportunistische Doppelmoral der katholischen Führungsriege hier auf Erden. Predigte Papst Nubbel Zitter-Hennes der Zweite noch auf dem Petersplatz von Frieden auf Erden, segneten seine Helfershelfer die Waffen und Soldaten der Aggressoren, damit sie auch ihr Tagwerk mit Gottes Segen vollbringen konnten und immer noch können.

Nubbel Zitter-Hennes: Entlassen!

Es bedarf schon einer gewissen Ironie, dass die Kriegstreiber und -ausführer heutzutage mehr Zeit und mehr Personal für Waffeninspektionen fordern. Liegt es etwa daran, dass Nubbel Blair von seinem Obersten Richter Nubbel-Lord Hutton bereits bezüglich seines Eingreifens in den Gulf-Krieg Absolution, trotz vermeintlicher Lüge, erhalten hat? Und das, obwohl die BBC-Spitze wegen Ihrer vermeintlichern Wahrheiten im Januar 2004 bereits geschlossen zurück getreten ist?
Welche Ironie liegt eigentlich dem Einsetzen der von Nubbel Doppel-U noch einzusetzenden amerikanischen Untersuchungskommission zugrunde, die herausfinden soll, ob die Geheimdienste ihre zum Kriegführen berechtigten Gründe etwa nur ein klein bißchen aufgebauscht oder doch nur eher aus den Fingern gesogen haben? Oder warum sonst äußerte er sich am 5. Februar 2004 dahingehend, dass die Waffenberichte nicht aufgebauscht wären, sondern lediglich vielleicht ein wenig überschätzt und dass man die waffentechnischen Fortschritte Nubbel Erdmännchen Saddams wohl auch lediglich etwas überschätzt hat.
Als wenn das nicht Grund genug gewesen wäre?

Und die Suche geht solange weiter, bis man irgendwas gefunden hat, selbst wenn man die ABC-Waffen Made in USA und Made in Good Old Germany, einige Kurden im Irak können leider kein Lied mehr von diesen HighTech-Massenvernichtungs-Waffen singen, was beweist, dass das know how made in USA und Germany auf diesem Gebiet immer noch weltspitze ist, erst durch irgendeinen amerikanischen Geheimdienst oder den eines Verbündeten im Irak in einem der bekannten unterirdischen Atomanlagen dort hinterlegen muss.
Logisch wäre, dass wenn Nubbel Doppel-U Ende des Jahres 2004 wiedergewählt würde, dass am Ende der Achse des Bösen sämtliche Massenvernichtungswaffen in Nord-Korea auftauchten, und dass der Untersuchungsausschuss, wenn überhaupt, erst Ende 2005 zu Ergebnissen kommen wird.

Ist es etwa schelmisch gedacht, dass der tatsächliche Kriegsgrund darin begründet liegt, dass es etwa doch nur mal wieder ums Öl geht? Ansonsten ist es doch ein wenig verwunderlich, warum amerikanische Regierungsmitglieder wie Nubbel Doppel-U, Nubbel-Cheney, Nubbel-Golfskriegveteran Powell, Nubbel Wolf-O-Witz und et Nubbelin Inkontinenzia-Rice vormals in der Erdölindustrie beschäftigt waren?

Management der Erdölindustrie: Entlassen!

Pünktlich zum Tag der Arbeit, nachdem der offizielle Blitzkrieg für offiziell beendet erklärt wurde, begannen die Arbeiten zum Wiederaufbau des Irak. Hätte sich Nubbel Doppel-U Bush doch bloß eine Woche mehr Zeit bis zum 8. Mai gelassen, dann hätte er wenigstens einen Waffenstillstand aushandeln können. So hat es seit dem 1. Mai mehr Tote während eines Friedens auf beiden Seiten gegeben als in West-Europa während eines fast 50-jährigen Waffenstillstandes.
Was auch kein Wunder für einen nicht belesenen möchtegern Weltführer oder auch mächtigsten Analphabeten der Welt ist, hält sich der Araber an sich doch auch nicht an alle westlich orientierten Kriegsstrategien nach Klausewitz.
Wie auch kann man denn von einem Analphabeten erwarten, dass er das Buch zur Theorie des Guerilla-Krieges von Mao Tse-Tung, erschienen 1966, rororo aktuell, gelesen, geschweige denn begriffen hat?

Hätte ihm doch wenigstens einer die Geschichten aus Tausend und einer Nacht, erschienen vor weit mehr als tausend Jahren in einem kleinen unbekannten Bagdader Verlag, während seiner wenigen Wachphasen vorgelesen. Und ihm wäre klar gewesen, dass ein Frieden nach Klausewitz in der arabische Welt noch lange kein Frieden ist.
Ein Unhold der Böses dabei denkt, dass kaum als die polnischen Eliteeinheiten im Irak eintrafen, es dort doch auf einmal zu Plünderungen wertvoller Kulturgüter kam, getreu dem Motto: Kaum gestohlen, schon in Polen, und aus dem gerade genannten Grunde und zum Dank für die Bündnistreue müssen sich jetzt unsere polnischen Freunde bei der Einreise in die USA verschärften Einreisebestimmungen unterziehen, als da wären: Fingerabdruck und Augenscan.
Dem gegenüber können die Einwohner Alt-Europas weiterhin zu dem altbekannten, aber weiterhin erniedrigenden Einreiseprozedere ungehindert einreisen

Und an dieser Stelle zur Abwechslung mal was Erheiterndes, der neueste Witz über Toll-Collect, na dann erzähl mal, Tommy.

Ich bin leider noch nicht fertig.

Wie noch nicht fertig, ich hab's ja gewusst, dass das nichts gibt, hab ich es nicht schon die ganze Zeit über gesagt, aber nä...

Ja doch, nach der Pause, nach der Pause...
Sollte ich den Witz nicht im Laufe des Abends zustande bringen, werde ich noch eine großzügige Geste den hier Anwesenden erweisen.

Na, das kann ja was werden!?!

Pause!

Apropos, wo wir gerade bei Gesten sind, mit großen Gesten wurde uns die Reformfähigkeit unseres Landes offenbart. Beglückten uns doch unsere Politiker mit einer nicht enden wollenden Anzahl von Reformen, über die wir alle den Überblick verloren haben, so werden wir versuchen, Euch die wichtigsten Punkte wieder in Gedächtnis zurück zu rufen. Beginnen wollen wir mit der Reform zur Sicherung der nur noch wenigen bestehenden und dem vergeblichen Bemühen zum Schaffen neuer Arbeitsplätze, kurz die legendäre Hartz-Reform genannt.

Die mittlerweile berühmt berüchtigte Hartz-Reform unterteilt sich immerhin schon in mehr als ungefähr, wahrscheinlich circa bzw. in etwa, also knapp, aber mindesten, wenn nicht sogar eher mehr, grob gesagt, geschätzte, aber auf gar keinen Fall weniger, als 8 oder 9 oder 11 oder ein Dutzend oder ein Gros oder doch zumindest einige oder wer weiß wie viele, auf jeden Fall jede Menge Nebenreförmchen, wenn interessiert das eigentlich noch? Clever war, dass diese Reförmchen zu Wahrung des Überblickes nummeriert wurden: Hartz 1, Hartz 2, Hartz 3, Hartz 4, Hartz 5, Hartz 6, Hartz 7, Hartz 8, Hartz 9, Hartz 10, Hartz 11, Hartz 12, Hartz 13, Hartz 756 und so weiter; müßig diese alle aufzuzählen.

Hartz, Rürup, Seehofer, Schmidt und alle: Entlassen!

Die wichtigsten Errungenschaften dieser Reförmchen seien hier kurz erwähnt:
Es zeugt schon von wahnsinnig kreativem, innovativem Gedankengut, den eigentlich bis dahin vollkommen unbekannten Mini-Job einzuführen. Erinnert dieser nicht doch irgendwie an den allseits beliebten 630 Mark-Job, den später nach der EURO-Einführung aufgestockten, umgetauften und noch kürzer daraufhin verbotenen 400 EURO-Job?
Der Erfolg dieser Einführung lässt sich an der jetzt sinkenden Anzahl an schwarzarbeitenden Kellnern und Kellnerinnen, Taxifahrern und Taxifahrerinnen, Reinigungsfachangestellten und Reinigungsfachangestelltinnen, Cleaning-Management-Assists, Kassierern und Kassiererinnen und sonstigen Aushilfjobs-Arbeitern erkennen.
Und alle freuen sich darüber ganz doll und sind wieder froh.
Hätte man sich das ganze Buhei nicht sparen können, wenn man vor zwei Jahren in der blinden Reformwut und Reformsucht sich Gedanken darüber gemacht hätte, welche Auswirkungen das Gesetz zur Abschaffung der 400 EURO-Jobs auf uns Bürger und Bürgerinnen gehabt hätte? Ja oder nein?
Die Formen der Reformsucht werden uns wahrscheinlich noch so manch spaßige Unterhaltung in der Zukunft bieten, als da wären: Hartz 666 Renteneintrittsalter für Männer auf 80 und für Frauen auf 88 Jahre anheben, was natürlich nur im Einklang mit Rürup 124, gegen die Rente ist sicher Blüm 26,8, mit Seehofer 736 steht und von den fünf Vorsitzenden der Bundestagsparteien abgesegnet werden.

Hartz 66+ liefert wahrscheinlich die Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 66 Stunden unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Hartz 400E, die Einführung der Mini-Jobs für alle, plus Hartz 7, der Einführung der Siebentagewoche, unter Berücksichtigung von Hartz 24/12, der Abschaffung aller kirchlichen Feiertage, sowie Hartz TU30 der Herabsenkung des Tarifurlaubs auf 3 Tage, von denen einer immer auf den 29. Februar fallen muss, mit gleichzeitigem Verzicht auf Urlaubsgeld.
Und nach Hartz 3*3 ist 6 widdewiddewitt + 3 ist neune, wie machen uns die Welt widdewiddewitt, wie sie uns gefällt, der Einführung der Kinderarbeit ab sechs Jahren.

Booooh, so spät?

Na gut, ab drei Jahren, aber nur dann, wenn trotzdem die Kindertagesstättenbeiträge in die Kasse zur Erhaltung der Kinderarbeitsplätze, wie z. B. in der Textilindustrie und Untertage in den Kohlebergwerken, eingezahlt werden.

Schöner Nebeneffekt dabei ist, dass die Kinder- und Jugendkriminalität drastisch sinkt, da es dann keine Klau- und Crash-Kids mehr gibt.
Ein weiteres Plus dieser Maßnahmen sind die Einsparungen, die sich aus dem Wegfall der bislang vollkommen nutzlos verschleuderten Gelder für Jugendhäuser ergibt.
Man, wird es uns gut gehen!

So ganz nebenbei wurde das Arbeitsamt gemäß Hartz 19-33/45 umbenannt in Bundesanstalt für Reichsarbeitsdienst und de facto die Zwangsarbeit wieder eingeführt. Heitere Randnotiz zu dieser Maßnahme ist, dass Nubbel Super Wolfgang innerhalb von einer Stunde sowohl für als auch gegen die Zwangsarbeit plädierte: Im Bundestag noch zwingend dafür gestimmt und ein gutes Stündchen später bei der Erstellung des Amnesty International Jahresberichtes nochmals mit aller Vehemenz darauf hingewiesen, dass die Zwangsarbeit auf gar keine Fall eingeführt werden darf und überall in der Welt bekämpft werden muss. Ob das mit Artikel 12 (Freie Berufswahl) des Grundgesetzes in Einklang steht, bedarf wohl noch einer genauen Überprüfung der Gerichte, müsste halt nur mal einer klagen.
Und überhaupt, ob und wie oder wenn überhaupt das Mal im Einklang mit gültigem EU-Recht steht?

Von den Hartz'schen und weiteren Reformvorschlägen und den damit einherreißenden Papierbergen erdrückt und überschwemmt, und mit der Welle der Euphorie überarbeitete und unterschrieb Nubbel was kost die Welt Gerster quasi alles, was ihm unter die Finger kam: Seine Bürorenovierung für schlappe 800.000 EURO, wohl gemerkt - nur sein Büro und nicht das seiner Vorzimmersekretärin bzw. Verwaltungsfachangestellten, Sekretärin bzw. Vorzimmersekretärin, das Top-Angebot von BMW über angeblich 200 geleaste Neufahrzeuge der M3er-Reihe, welches selbstredend und selbstverständlich das günstigste Angebot war, ein Beratervertrag für die Imagekampagne zur Verbesserung des Rufes des Arbeitsamtes über 1,2 Million EURO, wobei man die Hälfte des Vorstandes der Beraterfirma auch im Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit wiederfindet. Stellt sich die Frage, ob hierfür nicht besser 12 Millionen eingesetzt werden sollten, da dieses Amt getreu den Mottos folgt, alles Geld dem Vorstand und die Arbeitslosen sollen bitteschön bleiben wo sie sind oder der Pfeffer wächst.

Gott sei Dank wurde Nubbel was kost die Welt Gerster durch eine weise Entscheidung durch gleichnamigen ersetzt. Und das, obwohl dieser alle gersterschen zukunftsweisenden Investitionen weise als Verantwortlicher der Finanzen wissentlich mitgetragen, unterschrieben und abgesegnet hat. Na bravo, tätä!
Bezüglich der monatlich immer wieder gern vermeldeten Arbeitslosenzahlen ist anzumerken, dass auch Nubbel Weise es nicht verstanden hat, die entsprechenden Statistiken derart zu überarbeiten, dass diese endlich mal wieder an der 4 Millionen Grenze schrappt. Und das auch noch, nach Nubbel ich bleib in Hannover mit Doris lecker Schnitzel essen oder tu mir mal 'ne Flasche Bier Gerhard 1998 vorgab, dass die Arbeitslosenzahl bis 2004 auf unter 3 Millionen zurückgeht.

Gerster: Entlassen! Ach nee, der ist ja schon entlassen. Gut so, weitermachen, mehr davon!

Es ist schon erstaunlich, wie eben auch dieser Bruch, dass immer mehr Arbeitbesitzende zum Zweit- und Drittjob gelangen bzw. gelangen müssen und die Arbeitssuchenden noch nicht einmal einen Job finden.
Dass sich der Trend zum Zweit- und Drittjob eh nicht mit Hartz 66+ verträgt, da man bei einer täglichen Arbeitszeit von 18 Stunden auf ca. 126 Stunden pro Woche kommt, ist schon mal eh klar.
Dass sich das ebenso wenig mit der Nubbelin Öcher-Printe Nasal-Ulla 1722 und Nubbel das soziale Gewissen der CDU-CSU-Fraktion, weil alleine kann ich eh sagen was ich will Seehofer 1875 ins Leben gerufenen Gesundheitsreform verträgt, also die 126 Wochenstunden, da man möglicherweise bei der ganzen Maloche irgendwann doch mal ebend doch krank werden kann oder sich einfach mal nicht gut fühlt oder einfach auch mal ein bisschen schlafen muss, ist schon dadurch gegeben, dass der arbeitende Körper dank der 126 Wochenstunden irgendwann mal doch schlapp macht. Also geht man doch zum Arzt.

Wozu eigentlich? Zuerst bezahle ich bei Praxisbesuch 10 EURO Eintrittsgeld, werde eh nur nicht symptomgerecht untersucht und an einen Spezialisten, auch der beste Freund des Hausarztes genannt, überwiesen, wobei diese Termine warum auch immer, neues Auto Probe fahren, Golfstunden, Fachmessen wie die Boot, Bauen und Wohnen, Spezialisten-Kongressen auf Barbados und Trinidad mit dem Thema Volkskrankheiten durch Sonne, Strand und nackte Weiber oder das Einarbeiten der neuen Medizinisch Technischen Assistentin, unerklärlicherweise immer ins nächste Quartal rutschen, erst mal wieder 10 EURO, der dann auch noch trotz der nicht mehr vorhandenen, aber ursprünglichen, welcher?, Symptome eine Diagnose trifft, die dazu führt, dass ich Unsummen für Medikamente ausgeben oder gar krankgeschrieben werden soll, was schon gar nicht laut Nubbel random in peace bzw. ruhe in Frieden spätestens 2004 Super Wolfgang machbar ist. Es sei denn, man hat Pech und wird vom Facharzt zum nächsten Facharzt geschickt und das ganze Spielchen geht von vorne wieder los.

Ärzte, Krankenkassenvorstände, ja, richtig: Entlassen!

Also, nur mal so hypothetisch angenommen, werde ich dann doch, warum und weshalb auch immer, krankgeschrieben, muss man sich aufgrund der dann fehlenden Lohnfortzahlungen laut Rürup 130 zu 200 und des damit einhergehenden nicht mehr gesicherten Existenzminimums direkt nach Abgabe der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf die Suche nach einem Viert- oder Fünftjob begeben.
Mut zur Lücke und zum neuen Trend in der Zahnmode 2005 zeigt Rürup 32 minus X!. Trendsetter der 60iger und 80iger Jahre der Kabarettist Wolfgang Neuss lässt schön grüßen.
Auch das Umherirren mit weißem Stock in Fußgängerzonen nach Rürup drei schwarze Nullen auf gelbem Grund wird sich ebenso wieder als Modetrend 2005 etablieren.
Leider können die Privatpatienten an dieser Mode nicht teilnehmen.
Das haben sie jetzt davon!

So! Sollte man unerwartet trotz Gesundheitsreform und trotz Hartz 666 vom Arbeitsleben direkt in die Altenpflege überwechseln, so ist hier bereits durch Rürup Auf die Plätze fertig los der Altenpflege nach Stoppuhr für uns bestens vorgesorgt. Dank der immer länger andauernden Auslandseinsätze unserer Bundeswehr breit nach Rürup "nimmt der Opi Opium, haut das den armen Opi um", ist dafür gesorgt, dass der Schwunghafte Anbau und Handel mit Opium aus der Provinz Khundus in Afghanistan sichergestellt ist und de facto der Verteilung des Opiums an Rentner und Bewohner von Altenpflegeheimen nichts mehr im Wege steht.

Nur so nebenbei, ist als höfliche Nachfrage zu verstehen, Tommy, wie stehts denn jetzt mit dem Witz, dem Tollen über die Collecte und denk an Deine großmütige Geste.

Tja, der ist noch nicht ganz fertig, aber ich werde es im Verlauf des Abends bis spätestens 5 vor 12 ganz bestimmt schaffen, vielleicht nur in Teilen...

Dann warten wir mal schön weiter und ...

Aber, meine Manager arbeiten weiterhin fieberhaft an dem neusten aktuellsten Witz, aber der Satellit für mein nicht vorhandenes Handy ist gestört und Cuba Jorges Mikrowelle kaputt, verdammte HighTech made in Germany; was uns aber nicht davon abhalten soll, auf die mittlerweile auch hier üblichen Lohnsteigerungen unserer Manager einzugehen.
Man erhält immer mehr den Eindruck, dass sich die Gehälter der Manager wie folgt berechnen: Je rausgeworfenem Mitarbeiter erhält ein Manager 50% des entsprechenden Jahresgehaltes über fünf Jahre, plus 25% der Lohnnebenkosten über 10 Jahre, plus Inflationsausgleich pauschal mindestens 15% seines Jahreseinkommens, plus einer Schmutz- und Reinigungszulage in Höhe von jeweils 10% der eingesparten Gelder, plus der Schlechtes Gewissen-Zulage inklusive frei aushandelbarer Wochenendvergnügungen in Höhe seiner Anzahl Arbeitstage pro Jahr mal 1000 EURO, wobei die arbeitsfreien Tage doppelt vergütet werden, plus Weihnachts- und Urlaubsgeld und dem 15. Monatsgehalt sowie Liechtenstein- und Luxemburg-Zulage, um das Geld sicher an der Steuer vorbei ins Ausland transferieren zu können.

Manager: grundsätzlich entlassen, ohne Abfindung!

Schön anzusehen auch der Einmarsch einer Auswahl angeklagter Supermanager vor Gericht. Was sollte eigentlich das Victory-Zeichen von Ackermann?
Als diese Geste bei Richtern, Anwälten und Publikum nicht unbedingt so gut ankam, sah sich der Pressesprecher der Deutschen Bank gezwungen, folgendes Statement sinngemäß zum Besten zu geben: Der Ackermann wollte bei diesem Medienrummel doch nur mal so sein wie Micheal die Nase Jackson.
Hmm, stinkt das nicht gewaltig nach Kindesmissbrauch?

Außerdem hat Ackermann, der Mann, der gar nicht ackern kann, auch gesagt, dass Deutschland das einzige Land ist, in dem sich darüber aufgeregt wird, dass man arbeitslos wird und die hervorragenden Manager zig Millionen als billige Abfindungen einstreichen.

Haben wir noch was vergessen oder haben sie das wirklich verdient?
Ja natürlich haben Sie das, denn je unfähiger ein Manager seiner Arbeit nachgeht, desto höher wird seine Abfindung nach seiner Entlassung, womit bewiesen wäre, dass diese Vergütungen gerechtfertigt sind; wie sonst sollten Manager überleben können?
Und deshalb erscheint uns auch die Klage gegen die Herren Ackermann, Esser, Zwickel und Konsorten als völlig unangebracht und aus der Luft gegriffen, da, wie jeder guter Lateiner weiß, Kapitalismus nun mal mit Verbrechertum zu übersetzen ist.

Apropos Führungskräfte unseres Staates, hier trat der Träger des höchsten deutschen Amtes Nubbel Bruder Johannes Versöhnen statt Spalten kann mir mal jemand den Weg zeigen oder was habe ich gerade gesagt Rau eine Lawine los, in dem er noch einmal darauf pochte, dass Staat und Kirche doch bitteschön zu trennen sind, da diese doch de facto seit 55 Jahren mit Einführung des Grundgesetzes besteht.
Ein von einer baden württembergischen Frau als Lehrerin im Schulunterricht getragenes Kopftuch brachte diese Lawine ins rutschen. Diese Lawine besteht darin, dass das Tragen eines Kopftuches verfassungsrechtlich auf Länderebene als ein terroristischer Akt angesehen werden kann und wider unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung und außerdem auch noch für die Unterdrückung der Frau steht und somit ein für alle mal verboten gehört.

Demgegenüber beinhaltet das christliche Kreuz mit seinem angenagelten Vorturner angeblich Frieden und Toleranz. Stellt dieses Symbol nicht eher die Verherrlichung von Gewalt und Terror dar?
Steht es nicht auch für Zwangsmissionierungen in Afrika frei nach dem Motto "und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir die Rübe ein", für die Inquisition mit der Optimierung der Kreuzigung, unzähligen Glaubenskriegen mit zig Millionen Toten und weiterer diverser Schandtaten?

Und wer dagegen halten will, dass das doch alles früher so war, dem können wir dagegen halten, dass im Oktober 2003 der Kölner Kardinal Meißner für die neue Toleranz der Kirche eintrat, die sich darin widerspiegelt, dass man Terroristen, Alt-68iger, Drogenabhängige, Wissenschaftsgläubige und Homosexuelle Ausch witzen, ausch-ne-Witz, ich meinte natürlich ausschwitzen sollte.
Dazu passt auch, dass ein katholischer Geistlicher seines Amtes enthoben wurde, weil er es trotz Bannes des Papstes wagte, an einem gemeinsamen Abendmahl der beiden ach so christlichen Religionsgemeinschaften teilzunehmen.

Kardinäle, Bischöfe: Exkommunizieren!

Um noch mal kurz auf das Kopftuch zurück zu kommen, fragt man sich, ob die schwarz weißen Pinguine, denen unsere Kinder auch anvertraut werden, nicht wirklich als führende Suffragetten in den Emanzipationsbewegungen der Frauen angesehen werden müssen.

Und in erschreckender Erinnerung ist uns auch das Bild von anno 1945 ff, als widerliche, kopftuchtragende Frauen, dementsprechend auch treffend als Trümmerfrauen tituliert, sich für den Wiederaufbau der BRD den Buckel krumm arbeiteten. Mit Einführung der Reformen werden diese nun endlich ihrer gerechten Strafe durch Rentenkürzungen, erhöhten Krankenkassenbeiträgen, Steuern, Kürzung des Sterbegeldes und so weiter zugeführt.

Wenn man auf religiöser Art und Weise argumentiert, erscheint einzig sinnvoll, dass, um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, alle Schüler und Lehrer nur noch nackt in den Schulen zu erscheinen haben, womit der dämliche alltägliche Klamottenklau auch beendet wäre.

Und was soll das überhaupt alles, Maastrichter-Kriterien? Oberstudienrat Eichel? Entlassen!

Da war doch noch was? Ach ja, Stichwort Oberstudienrat.
Die Einführung der Ganztagsschulen, früher besser bekannt als Umerziehungslager, scheint dringend erforderlich, verstehen doch die meisten Erziehungsberechtigten unter Pädagogik Gute Zeiten - Schlechte Zeiten,
Marienhof, Deutschland sucht den Superstar, Verbotene Liebe, Blitz, Wochenendkids, mit anderen Worten den Fernseher als Eltern- und Bildungsersatz.
Der Vorteil dieser Einführung ist darin verzweifelt zu suchen, dass damit zwar keine Arbeitslosen weniger geschaffen werden, dafür aber endlich die Lehrer länger arbeiten müssen,
ätschi bätschi, und Kita-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen von ihren meist zu kleinen Räumlichkeiten in die herrlich weitläufigen Räumlichkeiten der leeren Betonklotz-Schulen wechseln dürfen oder in dem großen weiten Herr der Arbeitslosen eingereiht werden.

Als Ausgleich dafür ist angedacht, dass jetzige von der Arbeit Freigestellte in sehr schlecht bezahlten Mini-Nachmittagjobs, ehemals auf Honorarkraftbasis, eingesetzt werden. Da aber dafür eh kein Geld zur Verfügung steht, bleibt den Kids noch mehr Zeit für Gute Zeiten - Schlechte Zeiten, Marienhof, Deutschland sucht den Superstar, Verbotene Liebe, Blitz, Wochenendkids, Dilettantenstadel, Rosamunde Pilcher, Lustige Musikanten, und das ganze eh beschissene Superstargeschisse, alle Arztserien, Reality-Soaps, die eigentliche Volksverarschung schlechthin, also alles das, was früher in der Guten Alten Zeit als Groschenroman bereits verschmäht war. Und dies, obwohl in den 80igern Nubbel die Birne, der mit dem Saumagen, ich kann mich nicht erinnern Helmut das Verdummungsverbot, -für die durch die Gnade der späten Geburt Bevorzugten sei erwähnt, dass hiermit das Vermummungsverbot gemeint ist-, beschloß.

Auch die Umbenennung der Altersdiabetes in Kinderfettleibigkeit ist ein weiterer Beweis für die Gute Zeiten- - Schlechte Zeiten-Gesellschaft.
Der Begriff Spielen unter freiem Himmel ist mittlerweile genauso unbekannt wie der Aus-Schalter an der Fernbedienung.
Wenn selbst die Eltern nicht in der Lage sind, diesen Schalter zu finden, dann ist es ja kein Wunder, dass es mit der Volksverdummung nur weiter steil bergauf gehen kann; wenigsten hier ist im Vergleich zur Volkswirtschaft ein Fortschritt zu erkennen.

Und somit ist es auch kein Wunder, dass sage und schreibe 30% aller Kinder in Leverkusen im Alter von 6 bis 14 Jahren nicht in der Lage sind, auf einem Bein zu stehen.

Zur Bildungsreform nach Nubbel Elitegerdi Buhlman gehört auch die Einführung der Super-Elite-Universitäten frei nach den Vorbildern Yale, Harvard, Princeton, Cambridge und Oxford.
Warum ist man nicht schon früher auf den Gedanken gekommen, Super-Elite-Unis einzuführen. Wären uns doch damit solche Politiker wie z. B. Nubbel Elitegerdi, Schulabschluß am Aufbaugymnasium Petershagen / Studienzeit unbekannt, Nubbel Hennes die Eichel, nun aber endgültig entlassen, 20 Semester für ein Leeres -Amt- Studium, Nubbel Joschi ehemals Jockel ohne Studium, dafür aber nur 4 Stunden zum Erwerb des Taxischeins benötigte und dem Rest der Kabinettsmitglieder, die es größtenteils nur über den zweiten Bildungsweg zu ihren akademischen Graden, wenn überhaupt, geschafft haben, erspart geblieben.

Bildungsminister: Klassenziel nicht erreicht, Versetzung gefährdet, entlassen!

Ach ja, Schulzeit, Unizeit, ach kommt man da nicht wieder ins schwärmen, gern denkt man an diese und die damit verbundene Freizeit zurück. Im vergangenen Jahr wollte man uns wohl jenseits des Brenners die Urlaubsstimmung vermiesen. Hatte doch unser Spielführer Nubbel Havanna Gerd, bitte nicht zu Verwechseln mit unserem Kuba-Jorge, auf gar keinen Fall, bloß nicht, seinen fast wohlverdienten, noch tariflich gesicherten Urlaub in Italien bereits fest gebucht, ob er wohl daran gedacht hatte, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen?, ließ ein gewisser Stefano Stefani, seines Zeichens Vorsitzender der italienischen Faschisten und Tourismusminister, mal eben vom Stapel, dass die Deutschen eh nur besoffen am Strand rumpöbeln und rumgrölen und arrogant auftreten, womit er nicht ganz Unrecht hatte. Aber Faschist bleibt nun mal Faschist und der arrogante Deutsche lässt sich nun mal nicht gern von einem Chianti trinkenden Spaghettifresser die nackte Wahrheit ins Gesicht sagen. Soll er doch seine Pizza selber essen, da bleib ich doch lieber hier bei meinem Sauerkraut, meinem Schnitzel und meinem Bier, dachte sich Nubbel Schnitzel Gerd saufend, pöbelnd und grölend.

Nubbel Möchtegern König Berlusconi, der geliftete und fettabgesaugte, entließ dank massiven Drucks aus der italienischen Bevölkerung seinen Tourismusminister umgehend, und so Gott will, können Nubbel Grappa Gerd und Nubbelin Doris Hillo Gerd sein Viertes mit Kind und Hund in diesem Jahr wieder in Italien Urlaub machen.

Der Sommer 2003 bewahrheitete den Spruch, dass auf Regen auch wieder Sonnenschein folgt und somit bestach er durch seine trockene Eleganz.

Ist die Ursache des Jahrtausendsommers nicht eigentlich zu finden in der Selbstverpflichtung der deutschen Industrie zum Treibhausgasausstoß?
Oder ist es zu finden in der Umsetzung des Kioto-Abkommens von 1998, wie aus der von den Industrienationen, außer natürlich den USA, unterzeichneten Erklärung, den Ausstoß der Treibhausgase zu senken, hervorgeht? Auf Anfrage von Nubbel Tritt ihn nicht mich Trittin, wo den jetzt die fertiggestellte und endgültige Ausarbeitung der Schritte zum Abbau des Treibhausgasausstoßes ist, erhielt er zur Antwort die kölsche Lösung:
Zur Senkung könne mer nur saje: Nee, nee dat wisse mer nit mie, janz bestimmt nit mie, nee dat han mer nit jeliert, denn mer wore beim Lehrer Welch in de Klas und da hammer su jet nit studiert, ever, ever, ever drei mol Null is Null is Null.

Noch irdendwelche Fragen? Deutsche Wirtschaft: Entlassen!

Bei diesem Superwetter war natürlich den Funsportarten Tür und Tor weit geöffnet, wie z. B. dem Fallschirmspringen.
Das diese Sportart nicht ganz frei von Gefahren ist, zeigte uns Nubbel Free-Fallschirmspringer Jürgen W. aus M. Als die Steuerfahndung an seiner Tür klingelte, wollte er voller Begeisterung und Elan den Steuerbeamten die Tür zur freudigen Begrüßung öffnen und eilte blindlinks ohne weiter nach zu denken hinaus.
Ups, ich befinde mich auf 3000 Meter,
nein auf 2000, nein auf 1000, nein auf 500, nein...

Verfahren eingestellt.

Als besonders pietätvoll erweißte sich auch die Bemerkung eines ZDF-Reporters zum Möllemann'schen Zwischenfall, der bemerkte, dass Frau Möllemann am Boden zerstört ist.

Wieso die denn auch?

Wie unsensibel die Steuerfahndungsbeamten so nun mal so sind, hätten sie wenigstens noch eine Woche warten können, bis ein gewisser Nubbel Shalom-Man, ehemals Vizevorsitzender des Zentralrates der Juden und ein besonderer Spezi von Nubbel Scheich Jürgen, sein passives coming out ganz im Sinne der Ersten Berliner Republik hatte: Koks und Huren oder frei nach Spieglein, Spieglein auf dem Tisch, siehst du denn die Bullen nisch.

Das Berlin aber jetzt bis nach Düsseldorf reicht, zeigte sich durch den Kunstprofessor Immenhof nebst Gattin und mindestens ein Dutzend Prostituierter.
Diese erwischte man doch inflagranti in seiner Düsseldorfer Wohnung frei nach dem Motto: Wir haben in Düsseldorf die längste line der Welt, oweh jucheh, tätä, Helau.

Kerner, Maischberger, Beckmann: Alle entlassen!

Verlassen wir den chemischen Bereich und kehren zurück zur Natur. Da diese bekanntlich nicht perfekt ist, darf jetzt auch endlich auf Drängen unserer amerikanischen Freunde genmanipuliertes Gemüse und sonstige Nahrungsmittel angebaut, verkauft und sogar gegessen werden. Wie haben wir uns denn z. B. das Supergemüse bzw. Superobst vorzustellen? Als Popcorn, das als Mini-Splitterbombe eingesetzt werden kann oder als Kaliber 80 Spargel, der einem nur so um die Ohren schießt oder als jede Vorstellungskraft zersprengenden Granatapfel oder das aus den eh wässrigen Tomaten nun endlich bombastische Wasserstoffbombentomaten werden?

Muss dann etwa auch der Spruch der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" geändert werden in "der Apfel fällt den Stamm"?

Und haben wir jetzt als Folge der anstehenden Supergemüseerträge, Dank der Evolution und ihrer Mutationsfreude, auch die Superschädlinge zu erwarten? Und wie haben wir uns diese vorzustellen? Etwa als Super Spiderman oder als Superschmetterling-Woman?

Zeigt sich hier doch auch wieder die Doppelmoral der Römisch Katholischen Kirche gegenüber der Genmanipulation.
Wurde nicht schon vor circa 2000 Jahren das zweite Klonkind dieser Welt hergestellt? Gab nicht Gott seine Lehm-DNA weiter an Maria, innerhalb des Römisch Katholischen Glaubens besser bekannt als unbefleckte Empfängnis?
Ja, ja und für die Korinthenkacker und Besserwisser unter uns, das erste Klonkind war Eva, die aus der Rippe kam und Adam wurde aus Lehm gebacken, so!
In wie weit Gottes DNA bei Adam eine Rolle spielt, bedarf noch einer wissenschaftliche Klärung.

Kurze Zwischenfrage zum Zwischenstand: Was ist denn nun mit Deinem radedollen Witz über den Klingelbeutel für die LKW-Maut?

Ääääh, der liegt eigentlich eher in letzten Zügen und Mehdorn ist schuld, dass die mal wieder verspätet sind.

Pause

Tut uns auch leid, aber wir müssen noch einmal auf den Zug der Moral springen.
Da geht ein Aufschrei der Empörung durch die Republik, bloß weil mal ein Hesse seinen Berliner per Internet bestellt und diesen lediglich mit der falschen Füllung verspeiste und dafür auch noch zu 8 ½ Jahren Kantinenessen unter verschärften Bedingungen bestraft.
Hätte es sich nicht strafmildernd auswirken müssen, dass der Kannibale von Hessen die Reste fachgerecht und wohlportioniert schön in Tupperwaren verpackt in der Kühltruhe aufbewahrte?

Ah, Hessen, Koch, Hohmann! Entlassen! - Wo bleibt hier eigentlich das Parteiausschlussverfahren?

Und von den Kranken ganz schnell zu den immer wiederkehrenden Krankheiten.
Ob BSE, SARS oder Hühner- und Vogelgrippe, egal, laut unseren Medien sind diese ja alle wieder zurück gekommen: Return of BSE, Return of SARS, Return of Hühner- und Vogelgrippe.
Fragt sich nur, wo waren die eigentlich? Muss etwas nicht erst nicht mehr vorhanden sein, um überhaupt zurück kommen zu können? Z. B. gab es im letzten Jahr, wenigstens unter den getesteten Tieren mindestens 158 BSE-positive Vorfälle und BSE war eh schon da, bleibt auch weiterhin hier. Wo soll es auch sonst hin?
Und sind SARS und Hühner- und Vogelgrippe nicht eh nur mutierte Varianten, quasi als Nachkömmlinge der Evolution, Darwin hätte seine helle Freude gehabt, der seit bereits Jahren bekannten Viren?

Gibt es nicht Dinge, die uns wirklich in dieser Welt interessieren?
Wie zum Beispiel: Wie nennt man einen Findling bevor man ihn findet?

Oder wenn man sich im Dunkeln schämt, errötet man dann auch?
Wenn sich das Universum ausdehnt, wohin eigentlich?
Gibt es eigentlich ein frisches Altbier?

Um diesen Fragen nachzugehen, möchten wir explizit auf die Frage zur Eroberung des Weltalls eingehen.
Wer sonst als unser Ex-Alkoholiker und Ex-Elitesoldat auf Abruf Nubbel man gönnt sich ja sonst nichts Doppel U hat uns zum Ziel gesetzt, wie einst Nubel JFK,
nicht zu Verwechseln mit FKK und oder John F. Kerry, uns den wüsten Planeten Mars nach wüstem Krieg zu erobern.
Es liegt quasi auf der Hand, warum Nubbel Doppel U unbedingt den Planeten Mars, von dem bis heute noch nicht ein Grünes Männchen auf die Erde kam, zur Eroberung auswählte: Auf Erden gibt es keinen ernst zu nehmenden kommunistischen Gegner mehr. Im Kriegsgott Mars findet er einen ebenbürtigen Gegner, der die Achse des Bösen nahtlos verlängert. Ebenso haben seine Elitesoldaten in den letzen Jahren genügend Erfahrungen in Wüstenkriegen oder gegen karge Gegner und öde Unterhaltung gesammelt.
Und um dem ewigen Gemäkel des alten Europas zu entgehen, hat er sich nun dieses neue Spielfeld ausgesucht.
It's time to say good bye, Roter Planet.
Was diesen Krieg und die Wiederwahl Nubbel Doppel U's einzig noch verhindern könnte, wäre eine Stadtrundfahrt im Cabrio durch Dallas im September 2004.

Noch irgendwelche Fragen? Nein, dann weiter.

Weiter mit dem Spocht.

Langweiligerweise wurde Nubbel Schummel Schummi in der Joystick Carrera Klasse für Superreiche zum sechsten mal Formel-Gähn-Weltmeister, aber wen interessiert das eigentlich noch?
Während im wirklich wahren Spocht, ganz ehrlich, die Fußballdamen ballerinen- bzw. maradonnenhaft aber kokslos die Weltmeisterschaft über den Modus Silvergoal erspielten. Heißt dieser Modus nach der nächsten Änderung dann etwa Bronze-Goal? Und heißt dann nach der übernächsten Änderung der Modus Blech-Goal und reicht danach zum Erringen der Weltmeisterschaft bereits der vierte Platz, wenn das Finale nach 90 Minuten plus X unentschieden steht?

Währenddessen haben die wahren Herren des deutschen Fußballs, die Könige des Runden Leders, souverän, Thorsten Frings lässt schön grüßen, die Europameisterschaftsendrunde erreicht. In guter Erinnerung sind uns der souveräne Auswärtssieg der Deutschen Fußball Nationalmannschaft, wohlgemerkt, die der Herren auf den und gegen eben diese Färöer-Inseln, auf denen weniger Menschen Fußball spielen, als gebürtige Leverkusener in Leverkusen und deren Bruttosozialprodukt geringer ist, als der Etat vom FC Bayern München, wenigstens in etwa.

Grottenschlecht souverän und unvergessen der Sieg auf Island, Endstand 0:0, der auch als Tanz zwischen den Geysiren bekannt ist und noch als das Wunder von Island von Söhnke Wörthmann verfilmt und als Motivationshilfe für die Herrennationalelf noch vor der Europameisterschaft in den Kinos erscheinen wird.
Wen wundert es da noch, dass das Kino stirbt?

Souverän auch die Nachberichterstattung zu diesem Spiel. Hierbei zeigte sich Teamnubbel Tante Käthe als wahre Thekenschlampe. Ob der persönlichen Spiel-Anal-Lyse der Herren Delling, Netzer und der des vermeintlichen Rotweintrinkers, ein Glas Rotwein?, und nun geouteten Weizenbiersäufers, 3 bis 4 Flaschen vor dem Spiel zeugen von Völlerei, Waldis kam Teamnubbel Tante Käthe derart in Rage, dass er sich nur noch der Fäkalsprache zu bedienen wusste.
Amerikanische Fernsehzensoren hätten hierbei ihre wahre Freude gehabt und diese Völlersche Rede an die Nation hätte als telefonisches
Besetztzeichen in die Fersehgeschichte eingehen können. Wir müssen aber Teamnubbel Tante Käthe in dem Punkt recht geben, dass die Deutsche Nationalelf Gegner wie Färöer, Island, Litauen oder Schottland eben nicht mal eben einfach 4 oder 5:0 weghaut. Diese Zeiten sind nun einmal ein für allemal endgültig vorbei:

Holland Schottland 6:0. Deutsche Fußballprofis: Entlassen!

Dem Spielniveau der Deutschen Nationalmannschaft passte sich auch die Mannschaft Bayer 05 in der NewCo-Arena nahtlos an. Noch irgendwelche Fragen? Nein? Dann weiter.
Der totale Niedergang in der Saison 2002 / 2003 konnte dank eines kettenrauchenden und weizenbiertrinkenden Auges an den letzten beiden Spieltagen gerade noch vermieden werden.
Startete die Elf von Nubbel Klausthaler in die Saison 2003 / 2004 wie einst Phönix aus der Asche, scheint mit Beginn der Rückrunde das Spielniveau tiefer zu sinken, als seiner Zeit Atlantis.

Was waren wir selig, als mit Beginn der Saison 2003 / 2004 unsere gute alte Sportschau ihren alten Sendeplatz am Samstag in der ARD wiedergefunden hatte.
Endlich wieder Fußballreportagen mit Niveau: Keine endlosen und sich ständig wiederholenden Zeitlupen-Anal-Lysen a la RTL und Sat 1 mehr, keine endlosen Gewinnspiele, auch keine wirklich dummen, endlosen und vollkommen sinnlosen Spiel-Anal-Lysen und auch keine Werbeunterbrechungen mehr, na gut, aber nur höchstens eine.

Wir hätten Aufhorchen müssen, als bekannt wurde, dass ein gewisser Herr Beckmann, den alten Sportschauliebhabern besser bekannt unter dem Namen der Totengräber der Sportschau, als verantwortlicher Redakteur verpflichtet werden konnte. Da die ARD nun aber das Erste ist, hätten wir nicht überrascht sein dürfen, dass die Sportschau gleich zu Beginn mit einem Gewinnspiel eröffnet wird. Wenn wir das dann hinter uns gebracht haben, kommt der erste Werbeblock. Wenn wir dann das auch überstanden haben, folgt ein völlig unnötiger Vorbericht über das vermeintliche Spitzenspiel des Tages. Danach endlich werden wir mit drei, wahrlich in Worten drei, aufeinanderfolgenden Spielberichten, die ein kleines bisschen weniger mit Superslowmotions aus 90 verschiedenen Kameraperspektiven gespickt sind als zu privaten Zeiten, verwöhnt. Die anschließenden Spiel-Anal-Lysen, na gut äh, sind auch ein klein wenig anal-lytischer geworden.

Es zeugt schon von geradezu erstaunlicher Kreativität und schier unglaublichen Innovationsvermögen der Öffentlich Rechtlichen Fernsehanstalten, dass die nach dem zweiten Spiel, wahrscheinlich nur für die hörgeschädigten Zuschauer, für den kurzen Augenblick von etwa 15 Sekunden ausgestrahlte Verbraucherinformation durch am oberen Rand der Mattscheibe erscheinende vollkommen unnütze Zusatzinfos wie dass der Frankfurter Bus zum dritten Mal in Folge Verspätung hatte, belästigt wird.
Anschließend an den dritten Spielbericht folgt: Werbung, Tagesschau, Werbung.
Damit aber nicht genug der öffentlich rechtlichen Kreativität und Innovation, folgt doch dann quasi die gleiche Chose noch mal mit dem einzigen Unterschied, dass sich die Maskottchen der Mannschaften geändert haben.
Als dann wieder Werbung. Und wer dann glaubt, nun endlich den Spitzenspielbericht zu sehen, wird durch einen circa zweiminütigen Block unter der Rubrik Fußballhistorie an die wirklich guten, alten Sportschauzeiten erinnert und dann doch dermaßen auf den Boden der Tatsachen geknallt, so dass jedem endgültig bewusst wird, dass es die gute, alte Sportschau wirklich nicht mehr geben wird.
Und überhaupt, wer hat eigentlich behauptet, dass durch den Einsatz von weiblichen Moderatoren wie der Klimper-Klimper-Klimper Lierhaus Fußballspiele attraktiver werden?

Intendanten, Redakteure und sonstige Fernsehschaffende: Entlassen!

Ähnlich bankrott wie sich die Sportschau zeigt, zeigen sich auch die Nervenkostüme diverser Profifußballer.
Ja ham mer denn schon Karneval?

Na, begriffen? Kostüme!

Hierdurch kommt es wahrscheinlich dazu, dass Spieler nicht mehr von der Bank zum Spiel auflaufen, sondern es sich direkt auf der gepolsterten Bank eines Psycho-Anal-Lytikers bequem machen. Seelen-Anal-Lyse statt Spiel-Anal-Lyse ist angesagt. Die Armen.
Der Beruf des Fußballpsychoprofis ist geboren und wird wie folgt beschrieben: Jahresgehalt zwischen 3 und 5 Millionen EURO ohne Prämien, Alter zwischen 20 und 25 Jahren, Sternzeichen Marke Eisenbieger, wirtschaftsunterstützendes Mentaltraining in der Zeit von 22:00 bis 1:00 Uhr mit anschließendem freiwilligen Einüben von Standardsituationen wie einarmiges Heben und einer geht noch rein und hau weg den Scheiß am Tresen und darauffolgendem Auslaufen in der Disko.

Noch irgendwelche Fragen?

Hiermit schließt sich der Kreis: Disko, Drogen, Doping, Sport.

Hier überraschten uns die Amerikaner wenigstens mit dem Versuch einer ehrlichen, rigorosen, hammerharten, vor Namen nicht haltmachender Dopingbekämpfung.
Verpetzte doch ein US-Trainer die Verabreichung des bisher unbekannten anabolen Steroids Tetrahydrogestrin,
THG, an unter anderem auch US-Spitzensportler.
Die vorhandenen Urinproben wurden daraufhin nochmals auf THG anal-lysiert.
Die Ergebnisse sollten bereits im Dezember ohne Rücksichtsnahme auf Namen veröffentlich werden.

Bitte warten, bitte warten, bitte warten, bitte warten, bitte warten, Athen 2004 lässt grüßen.

Von Athen und den Olympischen Spielen nach Leverkusen und der Landesgartenschau. Die Landesgartenschau entpuppt sich als das einzige Projekt, in das die Stadt Leverkusen weiterhin nicht vorhandenes Geld pumpt. Und das, obwohl es an allen sonstigen Ecken und Kanten am nötigen Kleingeld mangelt.
Wäre das nicht vorhandene Geld nicht besser investiert in die Rathaus- und Bädersanierungen oder noch besser in weitere Kreisverkehre.
Die Stadt und ihre Bürger wollen doch bitte noch mehr Kreisverkehre und noch mehr ungenutzte Gewerbegebiete und noch viel mehr Wohnraumgebiete.
Die Erweiterung der Wohnraumgebiete ist aber auch wirklich notwendig geworden, weil, und das nur wegen des Platzbedarfs der Landesgartenschau, irgendwo müssen ja all die circa 12.000 zwangsumgesiedelten Bürger wohnen.
Eigentlich schade, dass das ehemals geplante Bauvorhaben in Atzlenbach nicht umgesetzt wird.
Noch mehr Gewerbegebiete sind ebenso dringend erforderlich, schließen doch immer mehr Firmen wie die Agfa, das Bahnausbesserungswerk, Wöllenstein und so weiter und so weiter und deren entlassene Mitarbeiter benötigen anschließend neuen, billigen Wohnraum. Wie gerne würden diese in Atzlenbach wohnen, wo dann auch noch vielleicht ein neues Spaßbad errichtet werden könnte.
Und Kreisverkehre sind eh wichtig.

Und auch dringend erforderlich sind die etwa 13.000 EURO teuren Gluttons.
Hach! Jetzt müsste man wissen, was ein Glutton ist, wie man es ausspricht und schreibt. Ausgesprochen haben wir es jetzt schon zweimal und geschrieben auch.
Noch irgendwelche Fragen?
Na gut, also, ein Glutton,
zum dritten mal gesprochen und geschrieben, ist letztendlich nichts anderes als ein fast vollautomatischer Straßenkehrer, der aber von einem Straßenkehrer bedient werden muss. Stellt sich die Frage, was denn nun kostengünstiger ist: Ein Straßenkehrer mit Schaufel und Besen, ein Glutton allein, was ja allein schon wegen der unvollständigen Vollautomatik erst gar nicht geht, oder doch ein Glutton inklusive Straßenkehrer mit seiner Schaufel und seinem Besen, einzusetzen bei Feuchtigkeit, da Glutti, Insidername für Glutton, bei Nässe seiner Funktion nicht nachkommen kann.
Weitere Alternativen wären der wiederholte und eh zum Scheitern verurteilte Versuch des Zwangseinsatzes von Sozialhilfeempfängern oder uns Bürgern klar zu machen, dass wir endlich keinen Unrat auf Straßen, Gehwegen, Fußgängerzonen, Parkanlagen und so weiter entsorgen.

Löcher in die Stadtkasse reißen auch die unnötigen Rechtsstreitigkeiten unseres OB's. OB Nubbel Paul, der anscheinend den für ihn negativ verlaufenen Bürgerentscheid bezüglich der Rathaussanierung und des Spaßbads Wiembachtal immer noch nicht verwunden hat, verklagte einen Bürger, der in einem Leserbrief seine freie Meinung zum Thema Rathaussanierung und Spaßbad dahingehend kund tat, dass dieses nun ja wohl endgültig vom Tisch sei. Der Bürger kam vor Gericht und die Kosten fielen zu Lasten der Steuerzahler.
OB Nubbel Paul = Prima Demokratieverständnis, von wegen Freie Meinungsäußerung und Bürgerentscheid.

Apropos freie Meinungsäußerung, was ist jetzt mit dem dollen Witz?

Die Österreicher und die Griechen haben den.

Du bist entlassen!

Apropos entlassen. Ihr seit jetzt auch alle entlassen und als Entschädigung schreiten wir zur eigentlichen Nubbelverbrennung.

...

So, jetzt wird es philosophisch. Weswegen sind wir hier noch mal zusammengekommen? Ach ja, Karneval und der Schuldige!

Was ist Karneval eigentlich und wenn ja warum? Ist Karneval nicht eigentlich die Zeit des Frohsinns, die Zeit der Obrigkeit den Spiegel vorzuhalten, die Zeit des Schunkelns, des Singens, des Tanzens, des Bützens, der ollen Kamellen für die Kinder, der Strüßjer für die Frauen und der Flünz und der Bützjer für die Männer, des Rollmops danach und der Zigarette davor, der Verkleidung in eine Person, die man schon immer mal sein wollte oder einfach nur der Narretei?

Nein!

Karneval ist vielmehr die Zeit des Frohsinns, die Zeit der Obrigkeit den Spiegel vorzuhalten, die Zeit des Schunkelns, des Singens, des Tanzens, des Bützens, der ollen Kamellen für die Kinder, der Strüßjer für die Frauen und der Flünz und Bützjer für die Männer, des Rollmops danach und der Zigarette davor, der Verkleidung in eine Person, die man schon immer mal sein wollte oder einfach nur der Narretei und vieles mehr, als da wären:
Aspirinvergiftungserscheinungen, Halsping, Kopping, Magenping, Gliederping und dem ganz ganz schlimmen Scharping, der morgendlichen Suche nach der Erinnerung oder wie kommt das Arschgeweih über meinen Hintern, fortwährender leichter bis schlimmer andauernder Übelkeit, die Suche nach den Antworten auf die Fragen nach dem "Wo bin ich?", "Wer bin ich?", "Was bin ich?", "Wer ist das neben mir?", "Bin ich überhaupt?" und "Wie bin ich hierhin gekommen?", die verdammte, hemmungslose Bützerei, der verdammte, hemmungslose Alkoholkonsum, das verdammte, hemmungslose Fisternöllchen, für alle Nicht-Kölner zum wiederholten Male: ein Karnevalsaffärchen, die verdammte, hemmungslose Ausrottung der mittlerweile vom Aussterben bedrohten Rollmöpse, der verdammte, hemmungslose, aber mittlerweile für unsere innere, verdammte und hemmungslose Sicherheit wichtige Nikotinkonsum, der verdammte, hemmungslose Schabaukonsum, das verdammte, hemmungslose Tanzen, das verdammte, hemmungslose Mitgrölen verdammter, hemmungsloser Karnevalslieder, die verdammte und hemmungslose Einnahme von Aspirin, Hals-, Kopf-, Magen-, Glieder- und sonstigen Pingtabletten und zu guter letzt der von uns allseits geliebte Opladener Karnevalszug, der so sparsam war, dass alle Wagen und Gruppen unter dem diesjährigen Motto "Wer soll das bezahlen?" auftraten. Sparen hin oder her, aber ein wenig mehr Phantasie wäre hier angebracht gewesen. Und überhaupt war der Zug dieses Mal, wie eigentlich jedes Jahr, mal wieder so notwendig, wie ein Kropf, Buckel, Pickel oder was auch immer.

Und kalt war es auch noch, so!

Und wie jedes Jahr haben wir den Schuldigen diesmal dank verbesserter Sicherheitstechnik nach Nubbel Otto etwas schneller ausfindig machen können, apropos machen, ihr könnt die Handys jetzt wieder anmachen, und verurteilen ihn wie jedes Jahr auf das Schärfste zum Tode durch Verbrennen.

Jorge, walte Deines Amtes und schreite zur Vollstreckung.

Opladen Ole Alaaf

24.02.2004

© 2004 Thomas Häcke, Günther Fischer