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Liebe aktive Mitglieder, liebe passive Mitglieder, liebe Nichtmitglieder,
wir sind heute hier versammelt, um den Kulturverein Szene-OP zum 15-jährigen Bestehen zu gratulieren.
Als erstes stellen sich für uns jedoch die Fragen: "Warum ein Kulturverein?" und "Was um Himmels willen ist Kultur überhaupt?"
Wir alle kennen den Kulturbeutel. Heißt, dass sich hier um Zahnbürste, Seife und Kamm gekümmert wird - Das kann es natürlich nicht sein.
Also, Kultur bedeutet laut Bertelsmann Universallexikon:
"Allgemein die Veränderung der Natur durch den Gebrauch von Werkzeugen und darauf beruhend, die Gesamtheit der Lebensformen einer menschlichen Gruppe.
In der heutigen Zeit dehnt sich der Kulturbegriff auf das Ganze der sozialen Einrichtungen, Gebräuche und Lebensordnungen aus. Kultur ist die geistige und seelische Bildung, vereinfacht: Lebensweise, Lebensart."
Warum eigentlich dann ein Kulturverein in Opladen?
Dafür müssen wir zurück in die 80er Jahre.
Wie sieht zu dieser Zeit in Deutschland aus?
Kohl ist Kanzler und die geistig-moralische Wende ist kurz vor ihrem Höhepunkt. Die SPD ist noch SPD, die Grünen sind noch Grün und die FDP ist noch keine Spaßpartei. CDU/CSU eine christliche Partei zu nennen spottet wie seit Anbeginn der Zeit jeder Beschreibung.
Es gibt noch Garagenbands, die Musik spielen um des Spielens willens. Ein Auftritt ist noch ein Auftritt und kein Event. Die Jugendkultur besteht noch und ist noch nicht der heutige McDonalds Einheitsbrei.
Auch gibt es noch eine Gegenkultur, Big Brother ist noch eine Figur in einem Buch und das Superstargeschissen ist noch nicht einmal ein Gedanke.
Ja - und die Mitglieder waren noch Mitglieder und nicht Mitglieder und Mitgliederlnnen.
Man fragt sich sogar jetzt ob der Spruch meinen Eltern: "Früher war alles besser" nicht doch stimmt.
Bonn ist noch Hauptstadt. Zigaretten sind noch nicht krebserregend, die Umwelt ist noch nicht zerstört. Die Tiefs bei der Wettervorhersage haben noch Frauennamen und ein schöner Sommer ist deshalb immer nach einem Mann benannt.
Das Fernsehen läuft nicht 24 Stunden am Tag, es gibt noch ein Testbild.
Die Sportschau mit Fußball läuft noch in der ARD. Die ARD ist noch nicht das Erste.
Aber nein, es ist doch nicht alles rosig, was jetzt nicht heißt schwul, sondern - äh - fett oder so ähnlich.
Die zweite Bundesliga ist noch geteilt in Nord- und Südgruppe, ja und noch immer ist das nicht vereinigt was für immer zusammen gehört:
Es gibt im Osten Wiesdorf und im Westen Opladen. Im Osten gibt es den Jazz-Verein und im Westen gibt es nichts Neues.
Dies ist auch eins der Ergebnisse der 1987 stattfindenden Volkszählung. Vielleicht ist es überhaupt das einzige Ergebnis der Volkszählung.
Und das wichtigste überhaupt: In der Stadt Leverkusen gibt es noch einen Kulturetat.
Also trifft man sich am 10.06.88 in der Pintothek Pentagon und gründet einen Kulturverein. Und als erstes wird die Feststellung aller Feststellungen festgestellt, ja die Fragen aller Fragen gestellt:
"Sind wir heute beschlussfähig?"
Diese Frage wird uns in den nächsten 15 Jahren immer wieder gestellt und hat bei Beschlussfähigkeit und Nichtbeschlussfähigkeit natürlich Auswirkungen auf unsere Kultur und dies nicht nur hier, sondern überall auf unserem Planeten.
Wie sieht es denn vor der Gründung des Vereins in Leverkusen und dem Rest der Welt aus?
Der Leverkusener Rat stellt fest, dass im Rathaus eine Klimaanlage fehlt. Von diesem schweren Bauversäumnis soll sich das Rathaus nicht wieder erholen und steht mittlerweile kurz vor dem Abriss. Deshalb soll die Bevölkerung auch die absolut fälschungssicheren Personalausweise abholen. Diese stellen sich aber nach kurzer Zeit schon als sich gar nicht so fälschungssicher heraus.
Auch feiern die Jazztage ihr 10-jähriges Jubiläum.
Die Dünnsäureverklappung löst schwere Umweltprobleme in der Nordsee aus, und in Leverkusen wird häufig gegen den Verursacher demonstriert
Bei einer Flugschau in Ramstein kommt es zu einem schweren Unglück und das Krisenmanagement sagt darauf alle weiteren Flugschauen in der BRD ab. Diese Umsicht zeigt nie wieder ein Krisenmanagement, wie sich in späteren Jahren zeigen wird.
In Remscheid stürzt auch ein Flugzeug ab und erstmals wird der Begriff Uranmunition in unsere Köpfe gebracht. Die Opfer sind im übrigen von den amerikanischen Streitkräften nie entschädigt worden.
Aber es sind auch erfreuliche Dinge in dieser Zeit passiert.
Bundestagspräsident Jenninger (CDU/CSU) hält im Bundestag am 9. November eine so famose Rede, dass er am anderen Tag zurücktreten muss.
Kanzler Kohl spricht von der späten Geburt und dass er deshalb mit unseren deutschen Geschichte nichts mehr am Hut hat.
Bonn und Düsseldorf beschließen die Transrapidstrecke von Essen nach Bonn und es soll auch so schnell wie möglich mit dem Bau begonnen werden. Auch die Dhünnaue, jahrelang eine Mülldeponie der Firma Bayer, soll saniert werden. Die Kosten soll zu 70% die Firma Bayer tragen, und so wird auch umgehend mit der Sanierung begonnen
Einzig die Fußballer von Leverkusen werden von der Euphorie, die durch die Entstehung des Kulturvereins ausgeht, angesteckt. Sie gewinnen UEFA-POKAL und somit einen ihrer zwei Titel.
Aber auch in der Sowjetunion kommt der Ruf an. Gorbi beschließt Glasnost und Perestroika.
1989 sind die Erfolge des Vereins auch wieder überall auf der Welt greifbar: Die Sowjetarmee verlässt Afghanistan, wo sie gegen die Taliban und Volksmudschaheddin gekämpft hat. Die Waffen dieser Gruppe bezahlten in dieser Zeit noch die Amerikaner.
Gorbi möchte sich im Pentagon bedanken, landet in Köln-Bonn und will von dort mit dem Transrapid nach Opladen fahren. Da dieser noch nicht fertiggestellt ist, kommt es nicht zu dieser historischen Begegnung.
Nicht überall wird dies auch richtig verstanden: Die Exxon Valdez, einer der größten Tankerunfälle der Geschichte, löst die schwerste ölkatastrophe Kanadas aus und dies nur, weil der Kapitän des Schiffes Glasnost etwas falsch verstanden hat - "Glas Prost" - und deshalb etwas zu heftig ins Glas geschaut hat.
Auf dem Platz des Himmlischen Friedens demonstrieren Hunderttausende gegen das chinesische Regime und ca. eintausend werden vom Regime ihren himmlischen Frieden auch bekommen.
In Leverkusen versucht man etwas gegen den Kulturverein zu setzen und Schwedt wird zur Partnerstadt gemacht. Die Welle der Begeisterung schwappt von Schwedt rüber in die ganze DDR und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Mauer fällt. Kohl, der gerne von sich sagt, er wäre der Kanzler der Einheit, sei hier eines besseren belehrt. Wo er doch in Polen weilte und wir waren hier.
Allerdings hat jede Medaille ihre zwei Seiten.
So gelingt es den Reps, in den Rat einzuziehen, weil der Verein mal wieder nicht beschlussfähig ist. Damit dies in Zukunft nicht mehr so häufig vorkommt, wird vom Rat der Stadt Leverkusen ein Wohnumfeldprogramm für Opladen beschlossen, damit die Mitglieder besser ins Pentagon kommen.
Dem wunderschönen Sommerfest versucht die Stadt Leverkusen mit dem Finale zum Grand-Prix der Volksmusik zu kontern.
Das Jahr 1990 steht immer noch unter den großen Erfolgen des Vorjahres. So muss der Sturm Wiebke erst mal für Ernüchterung sorgen, und dies so, dass in allen Karnevalshochburgen die Rosenmontagszüge ausfallen. Nur Düsseldorf feiert im Juli den Rosenmontagszug nach und so mancher Jeck kommt in Schwitzen bei 30 Grad Celsius. Außerdem ist die Zahl der Bierleichen bei diesem Zug ungewöhnlich hoch.
Weil Gorbi im letztem Jahr nicht nach Opladen kam, kommt es zu Bürgerprotesten in Leverkusen gegen den Transrapid. "Jetzt könnt ihr den auch behalten", ist die einhellige Meinung der Bewohner dieser Stadt. Um die Bewohner wieder zu beruhigen, wird im ganzen Bayerwerk der Strom abgestellt.
Weil der Verein mal wieder nicht beschlussfähig ist und deshalb kein gutes Wetter bestellt, regnet es pünktlich zum Sommerfest.
Aber die Welle wogt weiter. In England kandidiert die "eiserne Lady" Maggy Thatcher nicht mehr und pünktlich zum 1.12. ist England keine Insel mehr. Der Tunneldurchstich ist geschafft. In Südafrika wird Nelson Mandela nach langer, langer Zeit aus der Haft entlassen und langsam wird auch dieser Staat demokratisch.
Auch im Jahr 91 brachte uns der Verein viele überraschungen. So trat auf Druck des Kulturvereins Saddam Hussein zurück. Da wir aber leider nicht beschlussfähig waren, nur als Regierungechef - das Amt des Staatoberhauptes bekleidet er noch weiter. Wohin dies noch führen wird, wird die Zukunft uns zeigen.
Denn kurz danach startet der erste Golfkrieg mit der Invasion in Kuwait.
Der Balkanexpress startet von Opladen zu seiner letzten Reise und so ist es kein Wunder, dass im Balkan (Jugoslawien) auch ein Krieg vom Zaune bricht. Und so ist es kein Wunder, dass die Taube der Vogel der Jahres Wird. Leider nützt das auch nichts.
In den fünf neuen Ländern läuft der letzte Trabi vom Band und so wird in Bonn beschlossen - ja ihr wisst es schon, wir waren mal wieder nicht... - dass Berlin Hauptstadt aller Deutschen wird, und der Umzug soll in 10 Jahren vollzogen werden.
Berlin weckt in so manchen treudoofen Deutschen alte Erinnerungen und so nimmt die Fremdenfeindlichkeit deutlich zu.
Der gute alte Vater Rhein schämt sich so, dass sein Pegel auf fast einen Meter sinkt. Die Autobahn solidarisiert sich und lässt sich einschneien, so dass mancher Autofahrer in seinem kalten Auto ins grübeln kommt. Das Rote Kreuz und einige Anwohner versorgen die Autofahrer mit heißen Getränken.
Das Sommerfest ist wieder der Höhepunkt des regen Vereinsleben, leider zeigt sich immer deutlicher der Unterschied zwischen aktiven und passiven Mitgliedern.
So wird dann auch 1992 verkündet, dass die fetten Jahre vorbei sind und dies zwar in Person des Leverkuseners Oberbürgermeister. Als erste trennen sich Prinz Charles und die Kindergärtnerin Diana.
Das von uns allseits so geliebte Bäderschließen beginnt. Zuerst trifft es das Freibad Auermühle und das Hallenbad in Rheindorf. Die ersten Bürgerproteste kommen in Gang, bleiben aber ungehört und so muss ein Erdbeben die Menschen in Rheinland wachrütteln.
Da überall gespart werden muss, wird in Leverkusen auch an der Geschwindigkeit gespart und es werden immer mehr Tempo 30 Zonen eingerichtet. Dafür wird allerdings der erste Spatenstich am Opladener Busbahnhof begonnen.
Der Rosenmontagszug wird auch dem Sparhammer zu Opfer fallen, allerdings ist die offizielle Begründung anders. Der Golfkrieg wird wieder für alles verantwortlich gemacht.
Der Rhein-Main-Donaukanal wird fertiggestellt, und, da man ja sparen muss, wird an Schiffen gespart, die diesen Kanal befahren. Das soll sich bis heute nicht ändern.
Da auch am Müll gespart werden soll, wird der grüne Punkt mit dem gelben Sack eingeführt - hört sich irgend wie komisch an. Unsere Brüdern und Schwestern in den fünf neuen Ländern kommen sich ein bisschen verarscht vor: Jahrelang Müll getrennt, dann zwei Jahre hemmungsloses Wegwerfen und jetzt wieder Trennen.
Die Fremdenfeindlichkeit erreicht ihren Höhepunkt mit den schweren Ausschreitungen in Rostock.
Zu Ausschreitungen kommt es auch in Los Angeles, weil die Polizisten, die Rodney King verprügelt hatten, freigesprochen werden.
Die Stasiakten werden frei einsehbar, für den einen mehr und den anderen weniger.
Es gibt aber auch erfreuliches: Unsere lila Seekuh Franzi erfreut die deutsche Sportwelt.
Und in Rio gibt es einen Klimagipfel, die sind zwar beschlussfähig, aber es kommt dabei auch nicht heraus.
Schon 1993 weiß jedoch niemand mehr, wohin mit den gelben Säcken. Sie tauchen in Indien, Rumänien und Bulgarien auf, nur nicht in deutschen Recyclingfirmen. Ein Jahrhunderthochwasser im Rhein schwemmt sie erst einmal in die Nordsee.
Die Kürzungen gegen weiter und der Kulturdezernent verspricht uns zwar weniger Aufführungen, aber dafür bessere. Die wenig besseren seihen hier kurz genannt: ... Es tut mir leid.
In Leverkusen beginnen die Rock-Open und die Kneipenlandschaft wird um das K1 und den Kölner Hof bereichert.
G ünther und ich halten die erste Nubbelrede in Pentagon, aber es nicht alles Gold was glänzt in dieser Stadt. Das Kulturtempel Tonbildtheater hat seine letzte Vorstellung und so gibt es nur noch das Scala und das Europa in Opladen.
Dafür bekommen wir neue fünfstellige Postleitzahlen.
Der Transrapid soll jetzt von Essen bis zum Köln-Bonner Flughafen gebaut werden und so wird beschlossen, dass der Flughafen ein neuen Bahnhof bekommt.
Der Busbahnhof steht kurz vor seiner Fertigstellung, da fällt jemanden auf, dass es in Leverkusen ja einen Doppeldeckerbus gibt. Also muss das Dach des Busbahnhofes um 70 cm höher gebaut werden, damit der Bus auch den Bahnhof anfahren kann.
Die Firma Wuppermann wird geschlossen und die Rekordarbeitslosenzahl 3,5 Millionen wird verkündet. Der Leverkusener Rat schläft nicht, und sechs Wochen später nach dem Abriss wird der erste, erste Spatenstich für den Innovationspark Wuppermann gemacht.
Das Wohnumfeldprogramm Opladen beschließt 28 neue Bäume für die Fußgängerzone in Opladen, die auch schnellstmöglich gepflanzt werden sollen. Ob die Bäume von Rehen verspeist wurden oder einfach so verschwunden sind, bleibt bis heute ungeklärt. Es geht aber auch das Gerücht um, dass bei den Feierlichkeiten anlässlich des Gewinns des DFB-Pokals der Leverkusener Fußballer die Bäume verschwunden sind. Oder war der Kulturverein mal wieder nicht beschlussfähig, als es darum ging, wo die Bäume hin kommen.
In Solingen stecken Glatzen ein Haus an und endlich bekommen sie was sie wollen: das Asylrecht wird verschärft und dies mit dem Stimmen der Sozialdemokraten im Bundestag.
Dafür gibt es eine Verfassungsklage der Grünen und Sozialdemokraten gegen den Bunderwehreinsatz für "humanitäre Hilfe" in Somalia.
Die Einführung des Dosenpfands durch Umweltminister Töpfer (CDU) und AIDS verseuchte Blutkonserven runden dieses wunderschöne Jahr ab.
Das Forum feiert 1995 sein 25-jähriges Bestehen, ist aber bis heute erst zu einem Drittel fertiggestellt. Die Stadt musste ja schon immer sparen. Eine der schönsten Einsparungen ist es, die Eröffnung des Straßenkarneval nicht etwa draußen mit der Erstürmung der Rathauses zu feiern, sondern drinnen.
Unter Beteilliegung von Wirtschaftsministers Clement (damals noch NRW) wird der zweite, erste Spatenstich für den Innovationspark Wuppermann gestartet. "Hier sollen in kürze ca. 5000 neue Arbeitsplätze entstehen", wird großmütig verkündet.
Bei soviel Begeisterung kann selbst der Rhein sich nicht mehr zurück halten und es gibt in diesen Jahr das zweite Jahrhunderthochwasser in diesem Jahrhundert. Der Jahrhundertorkan Lore schließt sich nahtlos der Begeisterung an, und so können die Arbeitslosenzahlen sich auch nicht lumpen lassen. Ein neuer Rekord mit 3,7 Millionen wird von der Bundesregierung begeistert gefeiert und ab jetzt werden die Zahlen von der Bundesanstalt für Arbeit geschönt. Man wird auch nicht mehr arbeitslos, sondern freigestellt für den Arbeitsmarkt.
Der Umzug von Bonn nach Berlin wird für das Jahr 2000 angekündigt, voller Begeisterung tritt der italienische Ministerpräsident Berlusconi zurück.
Schummel Schumi wird Formel 1 Weltmeister, und Kurden feiern dies mit der Besetzung der Autobahn.
Am 12.9. stürzt ein Kleinflugzeug in der Nähe des amerikanischen Präsidenten ab und ein Golfkrieg droht. Die Zeit ist aber noch nicht reif, so muss die Nato erst einmal auf Linie gebracht werden, und der erste Angriffskrieg der Nato in Serbien oder auch Rest-Jugoslawien beginnt. Dass die Nato ein Verteidigungsbündnis und seinen Statuten nach keinen Angriffskrieg beginnen darf, fällt hierbei nicht weiter ins Gewicht. Auch hier wird gegen bestehendes Völkerrecht verstoßen.
Die Russen sind ja auch nicht besser und fangen kurzer Hand den Tschetschenienkrieg an, und der Bürgerkrieg in Ruanda empört uns erst, als Hunderttausend Hutu und im Gegenzug Tutzi abgemetzelt werden.
Der Baulöwe Schneider geht Pleite und so kann die Bundesregierung schon endgültig 1998 nach Berlin umziehen.
1995 fängt gut an: In Opladen wird auf dem Wimpygelände das Aquarium eröffnet, vielleicht sind ja auch hier die 28 neuen Bäume für die Fußgängerzone verschwunden. Um den vorzeitigen Abriss der Betonfußgängerzone Wiesdorf zu verhindern, wird sie kurzer Hand überdacht und so sind die Luminaden geboren. Ein Bürgerbegehren gegen das neue Spaßbad wird gestartet, da der Verein mal wieder nicht beschlussfähig ist, wird der Suppenteller abgerissen. Das Spaßbad CaLEVornia entsteht. Aus Empörung darüber verlässt Tommy Engel die Bläck Föös.
Im Innovationspark Manfort - äh - Wuppermann wird der dritte, erste Spatenstich gefeiert. Die Begeisterung schwappt über auf das Wahlvolk und in NRW gibt es Rot-Grün. Die Grenzen werden offen, das Schengener Abkommen tritt in Kraft. Der französische Staatspräsident möchte dies mit einem großen Feuerwerk auf dem Mururoa-Atoll feiern. Greenpeace versucht dies zu verhindern und unter dem Druck der öffentlichkeit zündet Fuck Chirac die Atombombe nur unterirdisch.
Auch der ölmulti Shell möchte feiern: Feierlich versuchen sie, eine Erdölplattform in der Nordsee zu versenken. Wieder sind es die übelgelaunten Mitglieder von Greenpeace, die die Feierlichkeiten stoppen.
Auch die Deutschen wollen feiern: Geplant ist ein strahlender Güterzug quer durch die Republik nach La Hague in Frankreich. Auch hier versuchen Greenpeace und übelgelaunte Bundesbürger, dies zu verhindern. Unter massivem Polizeieinsatz kann aber wenigstens diese Feierlichkeit gerettet werden. Dafür müssen aber in Schulen die Kruzifixe abgehängt werden. Welch ein Skandal, so besteht in der BRD doch die strikte Trennung von Kirche und Staat.
Ein scheinbar ruhiges Jahr 1996 folgt. Die Wupperkähne Einigkeit, Recht und Freiheit werden nach Jahrelanger Renovierung wieder ein beliebtes Ausfluglokal.
In Opladen öffnet, nach halbjähriger Schließung, das Scala wieder. Der alte Musikerwitz - "Warum stehen Musiker um 6 Uhr auf? Weil um 18.30 Uhr die Geschäfte schließen!" - hat keine Gültigkeit mehr, es gibt neue Ladenöffnungszeiten.
Die Rechtschreibreform wird eingeführt und Journalisten sind hellauf begeistert, als ihre Zeitungen beschließen, nach ihr auch zu schreiben.
Um das Spaßbad auch richtig voll zukriegen, wird in Juli das Hallenbad in Bergisch Neukirchen geschlossen, es soll nur noch in den Wintermonaten geöffnet werden.
In Bonn gibt es eine von den Gewerkschaften organisierte Großdemo gegen die Sparpläne der Bundesregierung, immerhin es gab eine! Selbst der Flughafen Düsseldorf steht in Flammen.
Die ewig heulende Betroffenheits-Talkerin M. Schreinemakers wird live aus ihrer Sendung gekippt, weil sie heulend ihre Steuernschulden zum Thema ihrer Sendung macht. Statt dessen zeigt Sat1 ein Testbild, was für Rekordeinschaltquoten bei Sat1 sorgt. Schreinemakers wird trotz alledem freigesetzt. Aus Solidarität trennen sich Take That.
Ein Kulturpreis für die Jazztage ist einer der Höhepunkte des Jahres 97. In Wiesdorf gibt es wieder ein Kino, das sich Kinopolis nennt, was natürlich nur den McDonalds Einheitsbrei zeigt, der die breite Masse interessiert, obwohl es eigentlich groß genug ist, auch mal ein paar anspruchsvolle Filme zu zeigen.
Das First Class Hotel Altstadtstrasse, der ehemalige Abschiebeknast - hier hat übrigens auch schon mal R. Augstein genächtigt - soll abgerissen werden und moderne Wohnungen sollen entstehen. Der Knast steht meines Wissens immer noch.
Bayer bekommt eine neue Konzernzentrale und das Bayer-Hochhaus soll 2002 abgerissen werden.
Das Klon-Schaf Dolly wird geboren, geklont oder produziert.
Der Komet Halebop lässt Untergangssekten Hochkonjunktur haben. Es geht ja eh' schon auf das Jahr 2000 zu und das Ende der Welt ist nahe - was man vom Arbeitsmarkt auch sagen kann. Es wird die 4 Millionen Zahl von für den Arbeitsmarkt Freigesetzten überschritten.
Auch die Marsmission Pathfinder findet reges Interesse in der Bevölkerung.
Die A-Klasse von Mercedes besteht den Elchtest nicht und sorgt so für viel Erheiterung in der sonst so gebeutelten Bevölkerung.
Prinzessin Diana besteht den Elchtest auch nicht, sorgt aber für viel Betroffenheit.
Das Jahr 1998 beginnt mit einem Paukenschlag: Durch das 10 jährige Jubiläum des Vereins geht ein Ruck durch das fast eingeschlafene Vereinsleben und dieser Ruck setzt sich fort. Nach drei Spatenstichen wird endlich mit dem Bau des Innovationsparks oder Biotechnologieparks Wuppermann oder Manfort begonnen, und er soll schon im Oktober 2000 eingeweiht werden. Der Ruck, der durch die Stadt geht, ist spürbar und so soll das Bayer Hochhaus schon 2001 abgerissen werden. Für das Ausbesserungswerk in Opladen wird eine definitive Zusage für den Erhalt des Werkes gegeben. Auch die Dhünnaue ist nach knapp 13 Jahren endlich versiegelt. Wer glaubt, man hat so lange gewartet, bis der Regen den Dreck den Rhein herunter gespült hat, oder wofür sollen die Jahrhunderthochwassers denn gut gewesen sein, denkt Böses.
So kann die Landesgartenschau wie geplant für 1997, 1999, 2001, 2003 endlich 2005 in Leverkusen stattfinden. Die Welle wogt weiter. Der auch schon fast eingeschlafene Landesvater Bruder Johannes "versöhnen statt spalten" Rau wird durch unseren jetzigen Superminister Clement ersetzt. Der ewige Aussitzkanzler Kohl durch Gerhardt "ich färb mir die Haare auf keinen Fall" Schröder. Das Trainergenie Hans Hubert "Terrier" MacBerti tritt auch zurück. Von dieser Welle derart erregt, muss sich der amerikanische Präsident Clinton Luft bei seiner Praktikantin M. Lewinski verschaffen.
Viagra lässt jetzt auch wieder den einem oder anderen Mann sich Luft verschaffen.
In Kyoto wird beim Weltumweltgipfel beschlossen, die Kohlendioxidimmission zu senken, man ist beschlussfähig und man kann sich einigen.
Und der Film Titanic lockt Millionen von Zuschauern in die Kinos und wird mit 10 Oskars erfolgreichster Film aller Zeiten. Ich, der ich den Film noch nicht gesehen habe, frage mich noch heute: "Geht die Titanic wohl unter?".
Aber das mit den Ruck kann ja nicht so weiter gehen. In Feierlaune werden in München ein paar Millimeter übersehen. Das Eisenbahnunglück von Eschede ist die Folge. Hätte hier das Krisenmanagement gesagt, wir lassen keine Züge mehr fahren - wir erinnern uns an Ramstein, der Bundesbahn währe in der nächsten Zukunft einiges erspart geblieben.
Dann werden auch noch ein paar fehlende Beträge im Kulturetat der Stadt Leverkusen entdeckt, was weitreichende Folgen auf das Jahr 1999 haben soll.
So tauchen bei der CDU schwarze Kassen auf. Etwa Geld aus dem Kulturetat? Helmut Kohl kann sich nicht erinnern, wo er 2 Millionen DM her hat, er hat ja sein Ehrenwort gegeben. Jetzt rächt er sich dafür, dass wir für die Einheit Deutschlands verantwortlich waren und nicht er. Jetzt wo es unserem Vereins wieder gelingen kann, dass ein Ruck durch die Gesellschaft führt, überragt der Schatten des Dicken alles. Dass die Stadt Leverkusen auch ihre Hand im Spiel hat, lässt sich am Umbau des Rathausvorplatzes belegen. So kann es in Leverkusen keine Meisterschaftsfeier geben, weil einfach kein Platz in Leverkusen groß genug ist.
Die Fußballer von Bayer Leverkusen beschließen, nur noch Zweiter zu werden. Ein Gegenantrag von unserem Verein wird aufgrund nicht genügender Anzahl von Mitgliedern - man war mal wieder nicht beschlussfähig - abgelehnt. Aus Verärgerung tritt Oskar L. aus der Bundesregierung aus.
Radfahrer aus aller Welt demonstrieren. Der Start der Demo ist am Haberland-Stadion und von dort geht es rund um Köln. Von da an soll jeden Ostermontag mit dem Radrennen Rund um Köln an diese Geschehnisse erinnert werden.
Das Bayerwerk beschließt seinerseits, von nun an keine Gewerbesteuer an die Stadt Leverkusen zu zahlen. Bundespräsident Rau versucht zu schlichten, aber schon entgleist in seiner Heimatstadt Wuppertal die Schwebebahn, und das geht nun einmal vor.
Auch die Engländer wollen nun wieder eine Insel sein und versuchen, durch einen Brand den Kanaltunnel zu fluten. Da dies nicht gelingt, gewinnt Manchester durch zwei Tore in der 90sten Minute mit 2:1 gegen München die Champions-League.
Dem Ganzen setzt die Bundesregierung noch die Krone auf, indem sie das Grundgesetz bricht. Von deutschem Boden soll nie wieder ein Krieg ausgehen, so heißt es in ihm, und schon ist der erste Kampfeinsatz deutscher Truppen seit dem Zweiten Weltkrieg beschlossene Sache. Was kümmert uns das Grundgesetz, da ist ja die Gnade der späten Geburt und die hatten die Väter des Grundgesetzes ja nun mal nicht.
Das ist aber noch nicht alles, den das Ausbesserungswerk in Opladen soll jetzt doch 2001 geschlossen werden.
Und überhaupt geht ja nach Computerfachmännern die Welt unter, weil ja um 0 Uhr 00 im 00 rein gar nichts mehr geht, so feiert man die Jahreswende ins Jahr 2000 und im Grunde genommen passiert nichts.
Nur die Firma Bayer zahlt wieder keine Gewerbesteuer, trotz Gewinnen. Die Stadt Leverkusen rügt die Firma wegen dieser Ungerechtigkeit. Um weltweit Aufmerksamkeit zu erregen, zieht Bayer sogar sein Medikament Lipobay zurück. Schadenersatzklagen weltweit sollen folgen.
Die von uns vor 12 Jahren gestarteten Wellen erreicht nun auch Nord- und Südkorea, eine Eisenbahnverbindung und Familienzusammenführung scheinen ein guter Anfang zu sein.
Putin wird Staatspräsident in der russischen Republik, und die Besatzung der Kursk feiert bis die Wand bricht, und erst dann fällt der Mannschaft ein, dass man in einem U-Boot ist.
Wie weit der Schatten des Dicken reicht, zeigt die Wahl in den USA. In Florida verschwinden in der tiefen Dunkelheit des Schattens einige Wahlzettel, und als sie wieder auftauchen, ist Bush Junior Präsident aller Amerikaner. Mit 12,8% der Stimmen aller wahlberechtigten Amerikaner erreicht er ein Traumergebnis. Die erste Amthandlung ist der Ausstieg aus dem Kyotoprotokoll.
Jugendliche und Junge schauen mit Rekordsehbeteilung Big Brother, während sich die etwas älteren mehr für die Reality Show, die Fallers, interessieren.
In Sydney finden die Olympischen Spiele statt, und, um zu zeigen, wie weltoffen Australien ist, dürfen auch ein paar Ureinwohner und -einwohnerinnen teilnehmen. Nach Beendigung der Spielen müssen sie wieder zurück in ihre Reservate, es sind ja auch keine Touristen mehr da.
Wie schon im Vorjahr beschlossen, verlieren die Fußballer von Leverkusen am letzten Spieltag in Unterhaching mit 2:0. Michael Ballack eröffnet den Torreigen und erinnert so seine Kollegen an den Beschluss vom letztem Jahr.
Trainer C. Daum ist so verärgert, dass er ein paar Nasen Koks zur Entspannung braucht. Nach ein paar Nasen zuviel beschließt er, Bundestrainer zu werden. Die Dopingprobe, die Daum vorher abgeben muss, ist positiv und so verschwindet er im Schatten des Dicken nach Florida. Aus dem Schatten des Dicken taucht MacBerti auf und, da wir mal wieder nicht beschlussfähig sind, wird er Trainer in Leverkusen. Schnell rappelt man sich auf und mit einer Einigkeit, die selten im Verein war, wird er in die Wüste Katar geschickt und dann in die Highlands verband.
Das erste Gebäude in Innovationspark in Manfort ist fertig und die Vermietung kann beginnen. Bis Oktober 2001 soll auch die Inneneinrichtung fertig gestellt werden.
So taucht am Horizont ein Phänomen auf, was uns in den nächsten Jahren in immer neuen Variationen verfolgen wird. Neue und alte Seuchen. Den Anfang machen 2001 BSE, Scrapie und die Maul- und Klauenseuche, und die gute alte Schweinepest ist auch nicht tot zukriegen. Die Hühnerpest und ein Robbensterben werden in den nächsten Jahren folgen.
Unser Außenminister Joschka beschließt, sich bei dem Polizisten zu entschuldigen, den er vor Jahrzehnten geschlagen hat. Und dies natürlich aus freien Stücken. Die Atomindustrie ist so gerührt, dass sie den Atomausstieg, eines der Hauptziele der Grünen, für die nächsten 30 Jahre beschließt. Laut TüV haben Atomkraftwerke eine Lebenserwartung von höchstens 21 Jahren, aber das macht ja nichts - der gute Wille zählt.
Verteidigungsminister Scharping ist so begeistert, dass er auf Malle so richtig die Sau im Pool tanzen lässt und der Bundesbürger wird exklusiv von der Bunten unterrichtet.
Das Rabattgesetz fällt, findet aber kaum Anwendung in der Bevölkerung. Oder versucht mal, im Supermarkt mit vollen Einkaufswagen um jeden Preis zufeilschen.
Bayer zahlt mal wieder keine Gewerbesteuer, die Stadt murrt und so wird dann kurzer Hand der Landungssteg im Wiesdorf abgerissen. Dabei war der wichtig für die Landesgartenschau und so wird jetzt ein neuer gebaut. Die Kosten teilen sich Bayer und die Stadt Leverkusen.
Das Ausbesserungswerk soll mal wieder erhalten oder geschlossen werden, allerdings öffnet Ende das Jahres das Kulturausbesserungswerk in der Werkstättenstraße.
Nach 13 Jahren fällt das Forum als Spielstätte für das Tanzfestival weg, oder fehlt dem Tanzfestival die Klasse?
Ja, und dann der verfluchte September: erst verliert Deutschland gegen England mit 1:5 und dann New York zwei seiner Wahrzeichen.
Mit der Einführung der Euro beginnt das Jahr 2002. Der Euro wird schnell zum Teuro, weil die Wirtschaft sich nicht an ihr Versprechen hält, die Preise nicht zu erhöhen.
Die SPD beschließt, auch gegen die Rathaussanierung zu stimmen. Der Bau der Klimaanlage und eines Fenster im Ratsaal kosten jetzt mittlerweile einige Millionen Euro. Ein Bürgerentscheid - der Verein war mal wieder beschlussfähig - lässt die Rathaussanierung platzen. Der Rat tagt zur Zeit in dem als Rathaus gedachten Verwaltungsgebäude am Goetheplatz. Hier gibt es auch eine Klimaanlage und der Ratssaal hat auch Fenster.
Gegen die Entstehung eines neuen Spaßbades können sich die Bürger auch erfolgreich wehren. Das CD-Bad wird geschlossen, damit die Aktionäre der mittlerweile völlig verarmten Firma Bayer noch ein bisschen Dividende bekommen.
Nach knapp 10 Jahren steht das erste Gebäude fertig eingerichtet im Innovationspark Manfort und es sind ca. 20 neue Arbeitsplätze entstanden.
Da das Gelände in Manfort nicht so gefällt, wird vom Rat beschlossen, am Hornpottweg in der Nähe eines Landschaftsschutzgebietes, ein Gewerbegebiet zu errichten. Der Bau von ca. 12000 neuen Wohnungen bis 2015 hauptsächlich in Bergisch Neukirchen soll auch in den neuen Flächennutzungsplan.
Da Wahlen sind, wird beschlossen, das Ausbesserungswerk zu erhalten. Ein erstmaliges Fernsehduell soll die Argumente der Kandidaten verdeutlichen, da aber beide nichts zu sagen haben, muss eine Flut Klarheit schaffen. Das bessere Krisenmanagement entscheidet zugunsten von Schröder.
Die Franzosen sind auch mal nicht beschlussfähig und so fällt der Kandidat der Linken durch. Als dann Le Pen als Gegenkandidat zu Chirac feststeht, ist die Empörung groß. Mit mehr als 85% wird Chirac mit dem besten Ergebnis aller Zeiten zum Präsidenten gewählt.
Mit der Kultur steht es weltweit nicht zum Besten. So ist es kein Wunder, dass in Afghanistan, als Taliban Weltkulturerbe zerstören, ihnen die westliche Kultur näher gebracht werden muss.
Auch in Moskau muss das Publikum mit Waffengewalt gezwungen werden, sich ein Musical bis zu Ende anzugucken.
Die Fußballer von Bayer versuchen es auch deutlicher zu machen: drei Vize-Titel in einer Saison zeigen hier Wirkung.
So ist es kein Wunder, dass in Deutschland die Bohlen Biografie das meistverkaufte Buch des Jahres ist. Und dieser Trend setzt sich mit der Effenberg-Biografie im Jahr 2003 fort. Das reicht aber noch nicht an Blödheit. So wird in RTL dann auch die Sendung Deutschland sucht den Super Blöden gestartet. Wo das geendet hat, wisst ihr ja alle: Daniel Kübelböck.
Als dann nach dem Golfkrieg zweiter Teil, mit Bush Junior in der Hautrolle, in Irak auch Jahrtausende alte Kulturgüter geplündert werden, beschließt der Verein, sein Vereinsleben zu aktivieren. Es steht ja auch ein Jubiläum an. Und so ist es auch kein Wunder, dass die Kulturgüter langsam und Stück für Stück wieder auftauchen.
Das CD-Bad soll zu einem Besuchercenter umgebaut werden. Das Ausbesserungswerk soll zwar definitiv geschlossen werden, aber alle Arbeiter der Werkes werden in anderen Werken in NRW untergebracht.
Ja, und der unsinnige Flächennutzungsplan wird nicht so umgesetzt wie gedacht und in der BRD kommen längst fällige Reformen in Gang. Da ist sie wieder, die Welle. Mein Gott, die Sportschau läuft wieder in der ARD und der Transrapid wird nicht gebaut. Vielleicht ist der Schatten des Dicken ja auch nicht mehr so groß, in Liberia tritt ein Staatspräsident zurück, in Paris rollen die Räder und wenn der Verein jetzt immer beschlussfähig ist, kann es nur besser werden.
In diesem Sinne: viel Glück in den weiteren Jahren.
05.07.2003
© 2003 Thomas Häcke
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